Montag, 7. September 2015

Schnippschnapp

Nägel bemalen war gestern, heute wird geschnippelt...

Seitdem ich im letzten Dezember bei 'lackfein.blogspot.de' diese Methode entdeckt habe, wurde diese Hauptbestandteil meiner Naildesigns.
Kaum ein Design ohne diese Technik ;-) ... Die Nagellack-Folien-Technik...

Die Technik selber ist nicht schwer umzusetzen, einige haben aber dennoch Probleme. Es klappt nicht mit jedem Nagellack oder mit jeder Folie...

Ich benutze immer eine Klarsichthülle (mit glatter Oberfläche und sehr stabil)


Alternativ funktioniert es aber auch mit Gefrierbeuteln.

Zum Schneiden verwende ich ein Geodreick und ein Teppichmesser, als Unterlage nehme ich eine Pappe oder ein paar Bögen Papier, da das Messer doch recht scharf ist... mit der Schere klappt es natürlich auch, aber meist sind die Teilchen bei mir sehr klein, das würde ich mit einer Schere nie so präzise hinbekommen


Im ersten Schritt malt ihr Nagellack auf die Folie. Ich lackiere meine Nägel immer in zwei dünnen Schichten, so mache ich das auch auf der Folie. Es lässt sich später einfacher abziehen ohne beschädigt zu werden und die Farbe ist nicht so durchscheinend


 

Dann lasse ich  den Nagellack trocknen. Das dauert ca. 15 bis 30 Minuten. 
Zieht ihr den Nagellackfetzen zu früh ab, ist er sehr dehnbar und kann reißen.
Zum lösen des Nagellackfetzen von der Klarsichthülle nehme ich mein Teppichmesser, gehe an einer Kante mit der Spitze des Messers leicht unter die Nagellackschicht und hebe es an, das mache ich solange, bis ich mit meinen Fingern den Rest abziehen kann... 



Bei meinem Versuch war ich mit dem Abziehen etwas zu früh dran, darum sieht das nicht ganz so schön aus, also lieber etwas länger warten als es zu früh abzuziehen. Ich schneide mir das unschöne dann einfach ab, der Rest lässt sich ja noch gut verwenden


Der Nagellackfetzen lässt sich in alle erdenkliche Formen schneiden...
Kreise bekommt man super mit einem Locher hin
Das Geodreieck lege ich so an, wie der Streifen breit sein soll, dann winkel ich das Geodreieck etwas an und drücke es leicht nach unten, so verrutscht nichts und der Schnitt ist sauber


 Wenn alles zurecht geschnitten ist, lackiere ich mir wie gewohnt die Nägel, in zwei Schichten. Den Nagellack lasse ich aber nicht komplett austrocknen, solange er feucht ist, halten die Teilchen super ohne weitere Hilfsmittel.
Um die Nagellackstückchen auf den Nagel gut platzieren zu können, nehme ich mir ein Dottingtool und ein feuchtes Wattepad. Bevor ich mit dem Dottingtool das Nagellackstückchen aufnehme, mache ich das Dottingtool am Wattepad etwas nass, das Nagellackstückchen hält gut und bleibt nicht am Dottingtool kleben, wenn man es auf den Nagel setzt.

 Hier ein paar Beispiele, was sich mit dieser Technik alles zaubern lässt





Kommentare:

  1. Das sieht so toll aus :) Das Oktoberfestdesign war sicher sehr aufwendig. Sieht alles so klasse aus.

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    1. Am aufwendigsten war das letzte Bild, weil es komplett zusammengebastelt ist... Das Oktoberfest-Design sieht nur aufwendig aus, auf einer weißen Base sind die blauen Nagellackstückchen einfach nur raufgesetzt ;-)

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    2. Uuuiuiui... Das ist echt hart. Aber wie du alles so präzise aneinandersetzen kannst, ist unglaublich beeindruckend. Gucke ich mir immer wieder gerne an. Muss das demnächst auch mal versuchen. Aber mit einzelnen Stücken wie Dreiecke oder so was.

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    3. Mit den Dreiecken hab ich auch angefangen ;-)

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  2. bei dir sieht das so einfach aus :-D mein erster versuch ging total daneben^^
    lg
    sabrina

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  3. So, ich wage mich jetzt nochmal an die Technik. :D

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  4. Das ist ja eine richtig gute Methode! Bestimmt auch sehr zeitaufwendig :D
    Liebe Grüße

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